Wer täglich für die Gesundheitsversorgung im Kanton Verantwortung trägt, soll auch dort mitentscheiden können, wo die strategischen Weichen gestellt werden. Die SP Kanton Solothurn wird deshalb im Solothurner Kantonsrat einen Vorstoss für eine Personalvertretung mit vollem Stimmrecht im Verwaltungsrat der Solothurner Spitäler AG einreichen.
Eine Stimme für das Personal
Mit einem Auftrag im Solothurner Kantonsrat fordert die Sozialdemokratische Partei eine Personalvertretung mit vollem Stimmrecht im Verwaltungsrat der Solothurner Spitäler AG. Die Mitarbeitenden sollen ihre Vertretung auf Vorschlag der repräsentativen Personal- und Arbeitnehmerorganisationen selbst wählen. So fliessen die Erfahrungen aus dem Spitalalltag künftig direkt in die strategischen Entscheide der soH ein.
Konsequenzen aus den jüngsten Ereignissen ziehen
Die jüngsten Entwicklungen bei der soH haben deutlich gemacht, wie wichtig eine breit abgestützte und gut informierte strategische Führung ist. Mit diesem Vorstoss will die SP Kanton Solothurn die strategische Führung der soH gezielt stärken. Wer den Spitalbetrieb aus eigener Erfahrung kennt, kann Risiken frühzeitig erkennen und dazu beitragen, tragfähigere Entscheide zu treffen. Eine Personalvertretung bringt die Sicht der Mitarbeitenden dauerhaft in die strategische Führung ein, stärkt die Corporate Governance und hilft, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Damit wird das Vertrauen in die Führung der soH nachhaltig gestärkt.
Zitat Hardy Jäggi, Co-Präsident SP Kanton Solothurn:
«Die Mitarbeitenden tragen jeden Tag Verantwortung für unsere Gesundheitsversorgung. Ihre Stimme gehört deshalb auch an den Tisch des Verwaltungsrats. Wer die Praxis kennt, trifft bessere Entscheide – das stärkt die soH und schafft neues Vertrauen.»
Sozialdemokratische Partei des Kantons Solothurn
Fabian Müller, Parteisekretär
