SP schickt Susanne Schaffner ins Rennen

Parteitag in Zuchwil

Sprechen mit den Menschen

Die SP Kanton Solothurn hat für die Wahlen 2017 grosses vor. Während 6 Monaten beschäftigt sie 2 Personen (zusammen 100%) für die Basiskampagne und will mit vielen tausend Menschen in direkten Kontakt treten. Dies zu organisieren bedeutet einen immensen Aufwand, sei jedoch hoch spannend, meinte Campaigner Lukas Uetz. Ihm zur Seite steht ab Januar Daria Vogrin. Bereits sei man mit vielen Kandidierenden in Kontakt, plane die Kampagne auf Hochtouren und «wir sind auf Kurs», meinte Uetz.

Ein klares JA für einen geordneten Atomausstieg

Am 27. November stimmt die Stimmbevölkerung darüber ab, ob sich die Schweiz für einen geordneten Ausstieg aus der Atomenergie mit Planungs- und Investitionssicherheit für die Wirtschaft entscheidet, oder die Atomreaktoren auf unbestimmte Zeit weiterlaufen lässt. Die SP entschied sich nach dem zuversichtlichen Referat von Angela Kummer, Kantonsrätin aus Grenchen für den sichereren Weg und unterstützt die Volksinitiative «JA zum geordneten Ausstieg aus der Atomenergie» mit einem deutlichen JA, gegen 1 Stimme.

Wer soll’s richten – Schaffner oder Hadorn

Im August 2016 haben die Delegierten grossmehrheitlich entschieden, dass die SP mit einer Einerkandidatur den Sitz von Regierungsrat Peter Gomm (tritt bei der Erneuerungswahl vom 12. März 17 nicht mehr an) sichern soll. Die von ihren Sektionen nominierten Kandidaten Susanne Schaffner aus Olten und Philipp Hadorn aus Gerlafingen waren vor der Nomination noch «Gegner». Denn beide wollen in den Solothurner Regierungsrat. Die Delegierten haben entschieden und dies erneut ziemlich klar. Susanne Schaffner, Rechtsanwältin und Notarin aus Olten erhielt 103 Stimmen, soll’s also richten und die SP im Wahlkampf als Regierungsratskandidatin anführen. Der unterlegene Nationalrat Philipp Hadorn bekam 19 Stimmen, nahm seine Niederlage sportlich und meinte, der Wettkampf sein vorbei, jetzt ziehen wir wieder alle am gleichen Strick». Die Delegierten dankten ihm mit grossem Applaus.

Use zu de Lüt

In ihrem emotionalen Dankeswort meinte die frisch gekürte Regierungsratskandidatin, «jetzt legen wir los, treten mit den Leuten in Kontakt, gönd use zu de Lüt und zeigen ihnen auf, welche negativen Folgen die bürgerliche Politik für die Bevölkerung hat. Die USR III sei abzulehnen und im Kanton schaue die SP dafür, dass sich der Kanton nicht auf dem Buckel von Familien und wenig Verdienenden saniert». Nach diesem Votum war der Kantonsrätin aus Olten und ehemaligen Kantonsratspräsidentin der Applaus von 153 Anwesenden gewiss.

Weitere Auskünfte: Franziska Roth     078 719 66 51 (Parteipräsidentin)

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