Kein neues AKW im Niederamt

Die SP-Fraktion will, dass der Kanton Solothurn aus der Atomenergie aussteigt, wie sie dies schon immer gefordert hat. Sie wird deshalb bei der Behandlung des Geschäftsberichts 2010 verlangen, dass der Auftrag „Das Niederamt als Standort eines neuen Kernkraftwerks sichern“ unerledigt abgeschrieben wird. Die Abstimmung soll unter Namensaufruf durchgeführt werden.

Der Auftrag, der ein neues Atomkraftwerk im Niederamt fordert, wurde 2007 von über fünfzig bürgerlichen KantonsrätInnen eingereicht und am 30. Oktober 2007 vom Kantonsrat überwiesen. Er bildet nach wie vor die Leitlinie für die Position unseres Kantons in der Atompolitik. Die SP-Fraktion will dies ändern, denn neue Atomkraftwerke haben in der Politik keinen Platz, auch im Kanton Solothurn nicht.
Durch einen Reaktorunfall eines Atomkraftwerks, wie er in Gösgen nicht ausgeschlossen werden kann, würde die Lebensgrundlage der Solothurner aber auch der Schweizer Bevölkerung zerstört. Die Gefahr, dass früher oder später in der Schweiz ein entsprechender Unfall stattfindet, ist nicht auszuschliessen. Die Energiepolitik, die ein zentrales Element zur Sicherung von Wohlstand und Arbeit für alle ist, muss auf den Pfeilern der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien aufgebaut werden.

Weitere Auskünfte erteilt: Fabian Müller, Balsthal: 076 514 91 00

Beitrag teilen:

Facebook
Twitter
LinkedIn
Animation laden...Animation laden...Animation laden...

Newsfeed