AHV-Finanzierung: Wer A sagt, muss auch B sagen

Mehr Steuern bezahlt niemand gerne. Auch eine leicht höhere Mehrwertsteuer ist eine Mehrbelastung, die man nicht klein reden sollte. Trotzdem sage ich klar Ja zur AHV-Zusatzfinanzierung. Das Volk hat sich 2024 deutlich für eine 13. AHV-Rente entschieden. Wer A sagt, muss auch B sagen und dafür sorgen, dass unser wichtigstes und solidarischstes Sozialwerk langfristig finanziert bleibt.

Die Finanzierung über die Mehrwertsteuer ist dabei vertretbar, obschon ich eine Mischfinanzierung mit zusätzlichen Lohnbeiträgen bevorzugt hätte. Lebensmittel und Medikamente bleiben nämlich von der Erhöhung ausgenommen. Gleichzeitig bezahlen über den Konsum alle mit für die AHV – auch Reiche und Touristinnen und Touristen. Wer mehr konsumiert, leistet somit auch einen grösseren Beitrag.

Für mich als Gewerkschafter ist klar: Eine starke AHV bedeutet sichere Renten. FDP und SVP verweigern diese Finanzierung und erhöhen damit den Druck für einen weiteren Abbau unserer AHV und für ein höheres Rentenalter. Das ist der falsche Weg. Darum braucht es am 29. November ein Ja zur Zusatzfinanzierung.

Nico Fröhli

Nico Fröhli

Co-Präsident SP Amtei Solothurn-Lebern / Kontaktperson SP Lommiswil

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