Familienzulagen sollen automatisch an die Teuerung angepasst werden

Die Fraktion SP/junge SP fordert mit einem Auftrag an den Regierungsrat eine automatische Teuerungsanpassung der Familienzulagen im Kanton Solothurn.

 Familienzulagen sollen mit der Teuerung Schritt halten

Die Fraktion SP/junge SP verlangt, dass die Familienzulagen im Kanton Solothurn künftig automatisch an die Teuerung angepasst werden. Sie sollen zukünftig gleichzeitig und in derselben prozentualen Höhe erfolgen wie beim Bund.

Steigende Preise dürfen den Volksentscheid nicht aushebeln

Höhere Familienzulagen nützen nur, wenn sie ihren Wert behalten. Wohnen, Krankenkassenprämien, Energie, Lebensmittel und Betreuungskosten belasten Familienbudgets zunehmend. Gerade Haushalte mit Kindern spüren steigende Preise besonders stark. Wenn die Familienzulagen nicht regelmässig angepasst werden, verlieren sie mit der Zeit an Wirkung. Dann bezahlen Familien die Teuerung aus dem eigenen Portemonnaie. Mit diesem Auftrag will die Fraktion SP/junge SP verhindern, dass politische Fortschritte durch die Teuerung schleichend rückgängig gemacht werden.

Eine Lösung ohne unnötige Bürokratie

Mit dem Auftrag wird der Wille der Stimmbevölkerung dauerhaft gesichert. Gleichzeitig wird eine einfache, faire und unbürokratische Lösung geschaffen: Wenn der Bund seine Mindestansätze wegen der Teuerung erhöht, soll der Kanton Solothurn automatisch mitziehen. So bleibt die Unterstützung verlässlich, planbar und sozial gerecht.

 

Zitat Angela Petiti, Kantonsrätin SP

«Die Solothurner Bevölkerung hat Ja gesagt zu höheren Familienzulagen. Dieses Ja darf nicht durch die Teuerung entwertet werden. Familien brauchen eine Unterstützung, die auch morgen noch etwas wert ist.»

 

Zitat Silvia Fröhlicher, Co-Fraktionspräsidentin der Fraktion SP/junge SP

«Familien stehen heute unter grossem finanziellem Druck. Krankenkassenprämien, Mieten und Alltagspreise steigen – die Unterstützung darf da nicht stehen bleiben. Wer soziale Gerechtigkeit ernst nimmt, muss die Kaufkraft von Familien stärken.»

 

Kantonsratsfraktion SP/junge SP

Fabian Müller, Parteisekretär

Weitere Auskünfte:

Silvia Fröhlicher, Co-Fraktionspräsidentin SP/junge SP, 079 216 07 17

Angela Petiti, Kantonsrätin SP, 079 718 08 06

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