Familienzulagen sind kein Geschenk, sondern eine notwendige Entlastung für Familien. Lebensmittel, Mieten, Betreuung und Energie werden ständig teurer. Gleichzeitig reissen steigende Krankenkassenprämien immer grössere Löcher ins Haushaltsbudget. Bleiben die Zulagen gleich hoch, können sich Familien damit jedes Jahr weniger leisten. Das ist eine schleichende Kürzung auf dem Buckel der Familien.
Darum unterstütze ich den Vorschlag der SP im Kanton Solothurn, die Familienzulagen automatisch an die Teuerung anzupassen. Erhöht der Bund seine Mindestansätze, muss der Kanton ohne politische Verzögerung nachziehen. Sonst läuft der Volksentscheid für höhere Familienzulagen schon nach wenigen Jahren ins Leere. Zudem droht Solothurn erneut zum Schlusslicht der Schweiz zu werden. Wer Familien stärken will, darf sie nicht für die Teuerung bezahlen lassen. Nur so bleibt unser Kanton langfristig familienfreundlich. Ich hoffe sehr, dass der Kantonsrat deshalb diesem Vorschlag zustimmen wird.
