Die Delegierten der Sozialdemokratischen Partei des Kantons Solothurn haben sich an ihrem Parteitag vom 1. Februar 2023 in Lostorf auf die nationalen Wahlen vom kommenden Herbst eingestimmt sowie die Abstimmungsparolen für die kantonalen Abstimmungen vom 12. März 2023 gefasst.

In ihrer Eröffnungsrede motivierte Co-Parteipräsidentin Nadine Vögeli die Anwesenden Delegierten im Hinblick auf die nationalen Wahlen vom kommenden Herbst. Sie kritisierte die Situation im Gesundheits- und Sozialwesen. «Die Pflegenden und die Ärzte laufen am Anschlag. Was in den Spitälern, Heimen und der Spitex geschieht, ist tragisch. Wir müssen mit der Umsetzung der Pflegeinitiative vorwärtsmachen. Dafür setzen wir uns im Kanton, und auf nationaler Ebene ein», so Vögeli.

Für die Nachfolge von Ständerat Roberto Zanetti haben sie Nationalrätin Franziska Roth einstimmig als Kandidatin für die Ständeratswahlen vom kommenden Oktober nominiert.
Seit 1943 hat die Solothurner SP während insgesamt 68 Jahren einen Sitz im Stöckli besetzt. Von diesem breiten Spektrum politischer Erfahrungen, einer bürgerlichen und einer sozialdemokratischen Vertretung im Ständerat hat der Kanton Solothurn immer profitiert. Die Mär von der geteilten Standesstimme gehört ins Märchenreich. Wenn es um klare kantonale Interessen ging, hat die Solothurner Vertretung stets am gleichen Strick und in die gleiche Richtung gezogen. Mit Franziska Roth kann die bewährte politisch gemischte Vertretung des Kantons Solothurn auch geschlechtermässig ausgewogen zusammengesetzt werden.

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16. Jan 2023